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Rahel Kaléko

Ich komme mir vor wie eine Katze unter Tigern. (Katherine Mansfield)

 

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Rahel Kaléko, diese quecksilbrige Burlesque, mit Diven-Beinen und zarten Knöcheln! Wo steckt sie? Gesucht ist Fräulein Kaléko, Rahel, Berliner Kiezgöre und poetisches Genie. Sie macht auch Verse! Vor allem aber ist sie Tänzerin, Spielerin, Performerin, ein Gesamtkunstwerk in ständiger Bewegung, und wenn es ihre Augen sind, die sich zum Himmel oder zur Hölle verdrehen. Diese hübschen dunklen Kirschenaugen unter den schmalen Bögen! Weitere Erkennungszeichen: lyrisches Gesicht eines Stummfilmstars, zauberhaft süßes Mündchen, aus dem unvermittelt schockierendes, unbändiges Gangsterboss-Lachen rollt. Gesucht ist Mademoiselle Kaléko, mondäne Elfe mit Gewitterlachen. Weitere Namen: das Rachele. Kurzbeschreibung: eine halbe Handvoll Unverschämtheit. Beherrscht nach Angabe diverser Quellen (teilweise veraltet), durchaus die guten Manieren, jedoch ohne sich daran zu halten. Erkennbar an keiner damenhaften Zurückhaltung, so etwas langweilt das Rachele, es sei denn, sie heckt eine Schandtat aus, oder eine Großtat. Ein Schalk, ein Schelm, ein spitzbübisches Feengeschöpf, flatterhaft und frech wie ein Stadtspatz vom Hermannplatz. Wanted, Wanted, Rahel Kaléko! Eben war sie doch noch da, versteckt sie sich hinter dem Kleiderständer? Unter dem Tisch? In der Schnapsflasche Berliner Luft? Oder rollt sie sich unter Ihrer Decke zusammen wie ein Kätzchen? Ein Kätzchen mit pechschwarzem Fell. Da ist sie ja!

 

 

Rahel über sich.

So ganz von dieser Welt bin ich wohl nicht. Aber ich liebe sie mit allen Sinnen. Weil, sie schenkt mir Pfauenfedern! Ich verkleide mich mehrmals am Tag und trage nie BHs. Ich dusche manchmal in High Heels oder trinke beim Putzen Champagner. Betrachte meine Erscheinung als zufällige Arabesque des Kaleidoskops, einen Schatten der Laterna Magica, der verspielt dein Leben streift. Der flüchtige Zauber einer Bewegung im Tanz, im Schwindeltakt-dreiviertel…  Stille. – Es knistert der Plattenspieler, du musst Zarah Leander umdrehen. Oder wir bleiben lauernd im schummrigen Zimmer stehen, und der grüne Mond scheint durch das Dach. Ich schmiege probeweise meinen Kopf an deinen Hals und schiele zu dir hinauf. Küsse dich mit offenen Augen, provokant. Raufe und hakele mit dir, bin mit einem Satz am anderen Ende des Zimmers, fauche und schnurre, wenn wir uns packen. Ich rolle mich anschmiegsam zusammen unter deiner Hand, die mich durch mein seidiges Negligé streichelt… Seligkeit, wenn du mich endlich berührst, und ich in deinen Armen dahinfließe wie flüssige Lilien. Halt mich fest, lass mich los, halt mich fest! Wenn ich high bin vom Kampf mit dir, schreiben Farben, Gerüche und Bewegungen ein Gedicht auf das Palimpsest des Lakens, bevor unsere Spuren die Spuren verwischen.  

 

 

 

Buchbar in Berlin und weltweit

 

Beruf: Performance-Künstlerin, Autorin, Kulturpädagogin

Sprachen: deutsch, englisch, französisch

Größe: 172

Figur: original Flappergirl

BH: 75A

Augenfarbe: Opiumbraun

Haarfarbe: kohlschwarze Locken

Hautton: Moschusmalve

Parfum: Rausch, J.F. Schwarzlose, Berlin

Lieblingsdrink: Absinth, Ayran

Lieblingsrestaurant: Eins44