Juliette Morrigán

I have dreamt dreams that have gone through me, like wine through water, and altered the colour of my mind. (Emily Brontë)
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Juliette Morrigán entstammt einem uralten schottischen Clan. Ihre intelligiblen, feinen Züge, ihre durchscheinende Blässe, das rotblonde Haar markieren Sie als Angehörige eines Adelsgeschlechts, dessen Wurzeln sich so tief in der Geschichte verlieren, dass sie die Quellen der Artussage berühren. Juliette wirkt selbst wie eine ätherische Elfe, wie einem Gemälde von Millais entsprungen. Doch innerlich glüht sie vor heimlicher, heißer Wollust. Hinter der auf Disziplin getrimmten Fassade triumphiert immer wieder das ungezogene Gör, der Wildfang von einst. Wie war sie in ihren Tanzlehrer verliebt, diesen Argentinier, der dieser lausbübischen Nymphe den nötigen Schliff als Debütantin verleihen sollte. Doch wenn man verliebte Knaben an der Schüchternheit erkennt, so erkennt man verliebte Mädchen an der Kühnheit. Dann versteckte sich Juliette im hohen Gras eines verwilderten Rosenhags, um der Stock-Erziehung ihrer strengen Gouvernante zu entgehen. Und was die Kleine dort unter freiem Himmel tat, das wissen nur die keltischen Feen, die ihr assistierten.

Als das Gras nicht mehr hoch genug war für den emporschießenden Teenager, floh Miss Morrigán nach Buenos Aires, um durch die dunstig-heißen Milongas zu streifen.

 

 

Juliette Morrigán über sich.

Fühl dich völlig frei! Ich habe selbst die Fesseln meines gesellschaftlichen Status glücklich abgestreift. Die Familienbande, die Titel und die Erbschaft. Und es geht mir ausgezeichnet damit! Als ich aufwuchs, spielte Geld für mich keine Rolle. Heute weiß ich, dass ich es nicht wirklich brauche – jedenfalls keine Millionen. So ein Bisschen was bloß, für einen neuen Trenchcoat, neue Sohlen für meine Tango-Schuhe, oder für Toys. Ich habe eine wachsende Sammlung perverser Spielsachen, seit ich als Escort Berlin zu meiner Wahlheimat erklärt habe. In Amerika waren mir die Leute zu oberflächlich – auch dort ging es immer nur um Geld und Status, die Klassengesellschaft par excellence. In Berlin habe ich genau das gefunden, wonach ich mich mit 16 Jahren so gesehnt habe: verruchte Kinkyness und Libertinage das Gefühl der Grenzenlosigkeit. Diese lasziven Schwingungen, die selbst den morgendlichen Gang zum Bäcker zu einem Softporno machen. Zum Beispiel, wenn der Vibrator in meiner Handtasche sich selbstständig macht. Aber selbständig bin ich ja auch! Lass mich deine Führerin sein in einer verbotenen Nacht, im dunklen Wald deiner Seele.

 

 

Beruf: Englisch-Dolmetscherin

Sprachen: englisch, deutsch, spanisch

Größe: 173 cm

Figur: sehr dünn (Ballerina-Körper)

Hautton: Englische Blässe, mit Sommersprossen

Augenfarbe: Kastanienbraun

Haarfarbe:  Kupferrot

Perfum: Sycamore, Chanel

Lieblingsdrink: Oloroso

Lieblingsspeise: schwarze Johannisbeeren

Lieblingsrestaurant: Zenkichi